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Die Aktie

Aktivitäten

Ein kurzer Rückblick

2010

Im Mai 2010 macht der Vorstand der Münchener Rück AG von der am 28. April 2010 von der Hauptversammlung eingeräumten Ermächtigung Gebrauch und beschließt einen weiteren Aktienrückkauf (Rückkaufprogramm 2010/2011). Bis zur Hauptversammlung 2011 sollen eigene Aktien im Volumen von maximal 1 Mrd. € erworben werden. Bis zum Jahresende 2010 wurden im Rahmen dieses Programms bereits 6.089.668 Aktien für knapp 650 Mio. € zurückgekauft.

Zur Hauptversammlung 2010 bot die Münchener Rück AG – als erstes DAX-30 Unternehmen – die Online-Teilnahme an der Hauptversammlung und Briefwahl an. Unsere Aktionäre konnten damit auch diese erst kürzlich durch den Gesetzgeber eröffneten Möglichkeiten nutzen, um ihre Stimme zu den Tagesordnungspunkten abzugeben.

Warren E. Buffett baut Engagement in Münchener-Rück-Aktien aus: Im Laufe des Jahres 2010 erhöht sich die Beteiligung von Herrn Buffett bzw. verschiedener Gesellschaften seiner Unternehmensgruppe von rd. 3 % auf insgesamt rund 10,2 %. Gemäß deren Mitteilung diene die Investition der Erzielung von Handelsgewinnen und nicht der Umsetzung strategischer Ziele. Außerdem sei beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf Monate noch weitere Anteile zu erwerben.

2009

Bis Mitte März 2009 wurden – im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms 2008/2009 – zusammen mit den in 2008 getätigten Rückkäufen für knapp 1 Mrd. € insgesamt 9.002.180 Aktien erworben. Wie vorgesehen, wurden diese Aktien Anfang April 2009 wiederum im vereinfachten Verfahren ohne Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen, die Aktienanzahl beträgt seitdem 197.401.624 Stück.

Die Hauptversammlung am 22. April 2009 beschließt, von Gestaltungsoptionen des neuen Gesetzes zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie Gebrauch zu machen. Der Vorstand kann den Aktionären bereits ab der Hauptversammlung 2010 z.B. die Stimmabgabe auch per Briefwahl ermöglichen.

Nach Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird das Rückkaufprogramm nach siebenmonatiger Unterbrechung fortgesetzt. Auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 22. April 2009 beschließt der Vorstand am 1. Oktober 2009, bis zur ordentlichen Hauptversammlung am 28. April 2010 bis zu 15 Millionen Aktien zu einem insgesamt aufzuwendenden Kaufpreis von maximal 1 Mrd. € über die Börse zu erwerben. Bis zum Jahresende 2009 wurden aus diesem Programm 3.225.550 Aktien für rund 350 Mio. € zurückgekauft.

2008

Anfang April 2008 werden weitere 11.484.866 Aktien, die infolge des Rückkaufprogramms 2007/2008 zwischen Juni 2007 und Januar 2008 erworben wurden, eingezogen: Das Grundkapital beträgt weiterhin 587.725.396,48 € und verteilt sich nun auf 206.403.804 ausgegebene Aktien.

Im Mai 2008 beschließt der Vorstand das Aktienrückkaufprogramm 2008/2009 im Volumen von 1 Mrd. € und hat damit von der am 17. April 2008 durch die Hauptversammlung beschlossenen Ermächtigung Gebrauch gemacht. Bis zum Jahresende 2008 wurden im Rahmen dieses Programms – zum Teil unter Einsatz von Derivaten – rd. 8 Mio. Aktien für etwa 900 Mio. € zurückgekauft.

2007

Das Aktienrückkaufprogramm 2006 wird im Februar 2007 abgeschlossen. Wie zuvor angekündigt, werden im April 2007 8.040.818 zurückgekaufte eigene Aktien eingezogen. Die Einziehung erfolgt ohne Herabsetzung des Grundkapitals, das weiterhin 587.725.396,48 Euro beträgt, nun aber in 221.539.415 Aktien eingeteilt ist.

Im Mai beschließt der Vorstand einen weiteren Aktienrückkauf (Aktienrückkaufprogramm 2007). Bis zur Hauptversammlung im April 2008 sollen eigene Aktien im Volumen von 2 Mrd. € erworben werden. Erstmals kommen zum Rückkauf der Aktien auch Derivate (Verkauf von Put-Optionen) zum Einsatz. Ein Teil der zurückgekauften Aktien wird bereits Ende Juni eingezogen, bei gleichbleibendem Grundkapital reduziert sich die Aktienzahl weiter auf 217.888.670 Stück.

Anfang März steigt der Streubesitz auf 100 %, nachdem die Allianz AG ihren Anteil auf unter 5 % reduziert.

2006

Der Vorstand der Münchener Rück beschließt im November ein Aktienrückkaufprogramm 2006 und macht damit erstmals von der durch die Hauptversammlung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG eingeräumten Ermächtigung Gebrauch. Bis zur Hauptversammlung im April 2007 sollen über die Börse eigene Aktien im Volumen von maximal 1 Mrd. Euro zurückgekauft werden.

2005

Für Aktionäre stellen wir im Internet ein eigenes Aktionärsportal zur Verfügung. Die Serviceseiten bieten u.a. die Möglichkeit, die im Aktienregister gespeicherten persönlichen Daten einzusehen oder historische Kurse sowie sonstige Informationen zur Münchener-Rück-Aktie zu recherchieren.

Der Streubesitz steigt auf über 90 %. Unser Engagement beim Thema Nachhaltigkeit macht sich auch auf Investorenseite bemerkbar: Rund 2 % unserer Aktien werden inzwischen von sog. SRI-Anlegern (Social Responsible Investments) gehalten.

2004

Aktionäre haben die Möglichkeit, sich im Internet für den elektronischen Versand der Hauptversammlungsunterlagen zu registrieren. Ab 2005 erhalten die registrierten Aktionäre die Einladung zur Hauptversammlung per E-Mail und können ihre Anmeldung damit komplett papierlos abwickeln.

2003

Die Kapitalerhöhung wird sehr gut angenommen, 99,9 % der Bezugsrechte werden ausgeübt. Das Bezugsverhältnis betrug 7:2. Das Grundkapital erhöhte sich um 130.337.141,76 € bzw. um 50.912.946 Aktien.
» Kapitalerhöhung
(Informationen rund um die Kapitalerhöhung 2003. Bitte beachten Sie den Disclaimer auf der folgenden Seite!)

Im Rahmen des gegenseitigen Beteiligungsabbaus mit Allianz und HypoVereinsbank steigt der Streubesitz auf knapp 75 %.

2002

Der Optionsschein 1998/2002 schließt erfolgreich ab. Mit einer Ausübungsquote von 99,86 % erreicht er ein ähnlich positives Ergebnis wie sein Vorgänger, der Optionsschein 1994/1998.

Die gesamte Hauptversammlung 2002 kann per Internet von den Aktionären der Münchener Rück live mitverfolgt werden.

2001

Die Aktionäre der Münchener Rück haben die Möglichkeit, sich erstmals auch direkt per Internet zur Hauptversammlung anzumelden. Sie können auf diesem Weg Eintrittskarten für sich bestellen oder – falls sie nicht persönlich teilnehmen möchten – die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtvertreter bevollmächtigen, gemäß ihren Weisungen abzustimmen.

2000

Die Aktienstrukturmaßnahmen sind erfolgreich abgeschlossen; es wird nur noch die Münchener-Rück-Namensaktie mit der WKN 843 002 an der Börse notiert.

1999

Auf die Volleinzahlung der Namensaktien folgt ein Aktiensplit 1:2. Anschließend werden Namens- und Inhaberaktien auf Stückaktien umgestellt.

Das Grundkapital der Gesellschaft wird auf Euro umgestellt.

Mit einem attraktiven Angebot zur Umwandlung von Inhaber- in Namensaktien beginnt die Vereinheitlichung der Aktienstruktur.

Die Münchener Rück wird in die europäischen Indizes Euro STOXX 50 und STOXX 50 aufgenommen.

1998

Das Geschäftsjahr wird auf das Kalenderjahr umgestellt und vom 1.7 bis 31.12.1998 ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet.

Aufgrund des großen Erfolgs der Optionsscheine 1994/98 werden den jungen Aktien aus der Kapitalerhöhung 1998 wieder Optionsscheine 1998/2002 beigefügt.

1997

Wir eröffnen die Möglichkeit zur kostengünstigeren Girosammelverwahrung der Namensaktie.

Der Aktiensplit 1:10 verbessert die Handelbarkeit der Aktien.

1996

Die Namensaktie wird in den DAX 30 aufgenommen.

1994

Den jungen Namensaktien aus der Kapitalerhöhung 1994 werden erstmals Optionsscheine für weitere Münchener-Rück-Aktien beigefügt.