Weiße untere rechte Bildecke

Mit partnerschaftlicher Zusammenarbeit Solvency II meistern

Solvency II stellt unsere Kunden vor enorme Herausforderungen: Der Aufwand für Risikomanagement wird zunehmen, der Bedarf an Risikokapital tendenziell steigen. Risikotransfer-Lösungen müssen noch stärker als bisher auf das individuelle Portefeuille- und Bilanz-Profil abgestimmt und sehr flexibel sein. Munich Re begleitet Kunden dabei auf dem gesamten Weg.

Die Umsetzung von Solvency II ist für die europäischen Versicherungsmärkte mit einem hohen Aufwand verbunden. Im Gegenzug befähigt das neue Regelwerk die Versicherer, die verschiedenen Risiken, denen sie ausgesetzt sind, präziser zu erfassen, besser zu kontrollieren und die Kapitalallokation feiner auf ihre Sicherheits- und Rendite-Ziele auszurichten.

Für den einzelnen Versicherer wird entscheidend sein, jene Sparten und Produkte zu identifizieren, die besonders stark zum Risikokapitalbedarf beitragen und auf längere Sicht keinen ausreichenden Beitrag zur Wertschöpfung der Gesamt-Unternehmung leisten. Hierbei kann es sich beispielsweise in Nichtleben um Produkte mit hoher Katastrophenexponierung, besonders volatilem Schadenverlauf oder langer Abwicklungsdauer handeln. Handlungsoptionen sind die Anpassung, Einschränkung oder Aufgabe bestimmter Produkte oder auch die Aufnahme neuer Produkte, um verstärkt Diversifikationsvorteile zu realisieren.

Gemeinsam zum Erfolg

Die erhöhten Ansprüche an individuellen Lösungen wird das Miteinander von Erstversicherern, Rückversicherern und Maklern verändern: Nur in enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit lassen sich Lösungen entwickeln, die nicht nur den Kapitalbedarf decken, sondern darüber hinaus auch strategische Ziele wie eine Professionalisierung im Risikomanagement, Abbau der Ergebnisvolatilität, Diversifikation oder profitables Wachstum erreichen. Das Ergebnis: Marktübliche, weitgehend standardisierte Rückversicherungsprogramme werden verschwinden zugunsten von Konzepten, die fein auf das Risikoprofil und die individuelle bilanzielle Situation abgestimmt sind.

Was bedeutet das für unsere Kunden? Weil die Rückversicherung zu einem zentralen Instrument für das Kapital- und Risikomanagement wird, muss die Definition der geeigneten Rückversicherungsstruktur unmittelbar an diesen beiden Schnittstellen ansetzen. Das stellt viele Kunden vor zusätzliche Herausforderungen gerade in einer Phase, in der sie bereits mit den vielfältigen Vorbereitungen auf Solvency II mehr als beschäftigt sind.

Dementsprechend bietet Munich Re Beratung und Lösungsvorschläge für das gesamte Spektrum an – von der Vorbereitung auf das geänderte Aufsichtsumfeld bis hin zur Ausarbeitung maßgeschneiderter Lösungen, von klassischen Rückversicherungsprogrammen bis zu alternativen Verbriefungs-Ansätzen.

Workshops

  • MISS Life (Munich Re Interactive Solvency II Seminar)
  • MISS Health (Munich Re Interactive Solvency II Seminar)
  • GoST (Governance Solvency II Training)
  • RASA (Risk Assessment Solvency II Audit)

Tools

  • RISA (Reinsurance under the Standard Approach)
  • PODRA (PillarOne Dynamic Reinsurance Analysis)
  • HeRA (Health Reinsurance Analysis)
  • BRiSMA (Biometric Risk Stochastic Modelling Approach)

Publikationen

Die regelmäßig erscheinenden Publikationen „Knowledge Series“ vermitteln Grundlagen und geben einen umfassenden fachlichen Überblick zu aktuellen Themen rund um Solvency II.