Ingenieure bei Munich Re
Ingenieure finden bei Munich Re vielfältige und interessante Aufgaben vor allem im fakultativen Underwriting – also bei der Prüfung und Annahme von Einzelrisiken – und in den Schadenabteilungen bei der Schadenprüfung.
Einsatzspektrum im fakultativen Underwriting
Im fakultativen Underwriting sind große Einzelrisiken in Industrie und Wirtschaft zu analysieren und zu beurteilen. Darunter verstehen wir zum Beispiel petrochemische Industrieanlagen, große Kraftwerke, Stahlwerke, Staudämme, Straßen, Tunnel, U-Bahnen, aber auch Hochhäuser. Darüber hinaus arbeiten Ingenieure Rückversicherungsangebote aus und prüfen Rückversicherungsanfragen für technische Großrisiken, nehmen sicherheits- und versicherungstechnische Beurteilungen vor und setzen Preise für die Absicherung technischer Risiken in Industrie und Wirtschaft fest (Tarifierung).
Weitere Aufgaben:
- technische und administrative Risikobetreuung
- Zeichnen des Geschäfts im Rahmen einer Zeichnungsvollmacht
- Risiko- und Schadenbesichtigungen und deren Beurteilung
- Erarbeiten von Schadenverhütungsempfehlungen
- Analyse der wirtschaftlichen und gegebenenfalls technologischen Entwicklung
- Pflege des technischen Knowhows sowie Auswerten von Risikodaten und Erstellen spezifischer Statistiken
Anforderungen im fakultativen Underwriting
- ingenieurwissenschaftliche Ausbildung und mehrjährige Erfahrung in einem Spezialgebiet
- breit angelegtes Wissen in strategisch/technologisch wichtigen Themen wie Energie- und Wasserversorgung, petrochemische Anlagen oder Infrastrukturmaßnahmen
- lösungsorientiertes Aufgabenverständnis, analytisches Denken, hohe Einsatzbereitschaft, Teamgeist und sicheres Auftreten
- sehr gutes Englisch; weitere Sprachkenntnisse sind wünschenswert
- Bereitschaft zu Auslandsreisen und zu einem längeren Auslandsaufenthalt
Einsatzspektrum in der Schadenabteilung
In der Schadenabteilung prüfen Ingenieure Schäden nach ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen und versicherungstechnischen Kriterien. Gemeinsam mit dem Underwriting beraten sie Kunden und bringen ihre Erkenntnisse zur Schadenprävention und -minderung ein. Ingenieure veranlassen Schaden- bzw. Risikoinspektionen oder führen diese selbst durch. Anschließend sprechen sie Empfehlungen aus oder beauftragen Schadengutachter. Ingenieure beurteilen auch die Risikoqualität und schätzen den PML (Probable Maximum Loss) für Großrisiken ein, so schaffen sie die Grundlage für das fakultative Underwriting.
Weitere Aufgaben:
- über Schadenersatzpflicht und Schadenhöhe bei der Regulierungsvollmacht entscheiden
- Konzepte erarbeiten bzw. Forschungen zur Schadenverhütung und -minderung in enger Zusammenarbeit mit Materialprüfungsanstalten, Sanierungsunternehmen, Industrie und Hochschulen durchführen
- Regressmöglichkeiten prüfen und ihre Durchführung veranlassen
- statistische Auswertungen erstellen
- Seminare und Workshops für Kunden, Underwriter und Außenstellen durchführen
Anforderungen in der Schadenabteilung
- ingenieurwissenschaftliche Ausbildung und mehrjährige Spezialerfahrung
- breit angelegtes Wissen in strategisch/technologisch wichtigen Themen wie Energie- und Wasserversorgung, petrochemischen Anlagen oder Infrastrukturmaßnahmen
- lösungsorientiertes Aufgabenverständnis, analytisches Denken, hohe Einsatzbereitschaft, Teamgeist und sicheres Auftreten
- sehr gutes Englisch; weitere Sprachkenntnisse sind wünschenswert
- Bereitschaft zu Auslandsreisen und zu einem längeren Auslandsaufenthalt
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