Diversity – Vielfalt ist unsere Stärke

Unterschiedliche Herkunft, Kultur und Religion unserer Mitarbeiter sind nur drei von vielen Erfolgsfaktoren für Munich Re. Denn verschiedene Erfahrungshintergründe bringen ebenso viele individuelle Fähigkeiten und Stärken mit sich. Diese Verschiedenartigkeit und unsere Politik der Vielfalt helfen dabei, unsere Unternehmensziele zu erreichen.

Eine durch Vielfalt geprägte Belegschaft stellt seit Langem das Ziel der Personalplanung bei Munich Re dar. Wir pflegen diese soziale Vielfalt – Diversity – mit einer Personalstrategie, die den Grundsatz der Gleichbehandlung besonders berücksichtigt. Jeder Einzelne trägt mit seinen persönlichen Stärken und Erfahrungen zum Erfolg unseres Unternehmens bei. Diese Merkmale zu verbinden ist ein wesentlicher Teil dieses Prozesses.

Vielfalt leben, Stärken nutzen

Die „Diversity“ unserer Mitarbeiter ist wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Deshalb duldet Munich Re keine Diskriminierungen, sei es aufgrund von Alter, Geschlecht, Herkunft oder vergleichbaren Kategorien. Vielmehr ist die Gleichbehandlung bei Munich Re bereits in den jeweiligen Verhaltenskodizes festgeschrieben. Bei ERGO trägt zudem eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte an den deutschen Standorten dafür Sorge, dass die Regeln hinreichende Beachtung finden.

Mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt im Jahr 2009 hat ERGO ihr Engagement für die Diversity ihrer Mitarbeiter unterstrichen. Die Unterzeichner verpflichten sich, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei ist von Vorurteilen und Ausgrenzung. Vielmehr geht es darum, den vielfältigen Fähigkeiten aller Mitarbeiter mit Blick auf eine persönliche Arbeitsplatzgestaltung gerecht zu werden.

Geschlecht, Alter, Internationalität

Im April 2011 haben die Personalvorstände der DAX-30-Konzerne bei einem Spitzengespräch mit den vier Bundesministern für Familie, Arbeit, Wirtschaft und Justiz eine gemeinsame Erklärung zu Frauen in Führungspositionen verabschiedet. Am 17.10.2011 wurden nun die Zielwerte veröffentlicht: Munich Re wird den Frauenanteil in Deutschland konzernweit auf mindestens 25 % der Führungspositionen bis zum Ende des Jahres 2020 steigern. Derzeit liegt die Quote bei 20 %.

Als global handelndem Konzern geht es Munich Re in Bezug auf Diversity jedoch um weit mehr als um Gleichstellung. Weitere Themenschwerpunkte sind etwa der demografische und globale Wandel. Alle drei Faktoren – Geschlecht, Alter und Internationalität – sind Gegenstand eines umfassenden Projekts unter der Leitung eines internationalen Munich Re Diversity Councils, das sich der Entwicklung gruppenweiter Rahmenbedingungen für ein entsprechendes konzernweites Management widmet. Als erste Zielmarke entwirft das dafür gegründete Projektteam, in dem alle Geschäftsbereiche und die MEAG vertreten sind, einen strategischen Rahmen mit Handlungsempfehlungen. Neue Impulse und Initiativen sowie der diesbezügliche Austausch innerhalb des Konzerns stehen dabei im Vordergrund.

Das gilt auch für das Diversity-Konzept, das ERGO zu denselben Themen entwickelt. Nachdem der Schwerpunkt Anfang 2011 auf dem Bereich Frauen und Gleichstellung lag, geht es im zweiten Halbjahr um Alter und Internationalität. Dieses Leuchtturmprojekt wird in enger Rückkopplung mit Munich Re organisiert. Der Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels steht dabei ebenso auf dem Plan wie etwa die Vielfalt der Perspektiven bei Entscheidungsprozessen. Langfristiges Ziel ist es auch hier, möglichst viele Gesichtspunkte zu berücksichtigen und ein Diversity-Management aufzubauen, das die Kräfte sozialer Vielfalt bestmöglich nutzt.

Susan Zdroik

„Im Kern unseres Diversity-Konzepts geht es darum, die Verschiedenartigkeit der Menschen anzunehmen, sie wertzuschätzen und so einzusetzen, dass Munich Re nachhaltig davon profitieren kann – sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Hinsicht.“

Susan Zdroik, Munich Re America, Projektleiterin des Diversity-Projekts

Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderungen

Die Gleichbehandlung behinderter Menschen ist uns ein besonderes Anliegen. Munich Re (Rückversicherung) kooperiert am Standort München seit Jahren intensiv mit Integrationseinrichtungen. wie zum Beispiel der Stiftung Pfennigparade. ERGO verpflichtet sich bereits seit Juli 2008, bei Neueinstellungen Menschen mit Behinderung stärker zu berücksichtigen. Zudem investiert ERGO mit verschiedenen Maßnahmen in die Ausbildung und Gesundheit von Menschen mit Behinderungen. ERGO in Spanien sowie ERGO Hestia in Polen beschäftigen in ihren Callcentern ausschließlich Mitarbeiter mit körperlichen Einschränkungen. Um in diesem besonderen Bereich ein Zeichen zu setzen, hat die polnische Tochtergesellschaft auch eine Stiftung zur Förderung dieser integrativen Maßnahmen in der modernen Berufswelt ins Leben gerufen.

Mitarbeiter nach Geschlecht Munich Re (Gruppe)

Daten beziehen sich auf Mitarbeiter in Deutschland und wesentliche Unternehmensstandorte in Nordamerika – in diesen Zahlen sind durchschnittlich 65 % aller Munich Re Mitarbeiter berücksichtigt.

Der Anteil von Frauen und Männern bei Munich Re liegt in den vergangenen Jahren konstant bei jeweils ca. 50 %.

Frauenanteil in Führungspositionen Munich Re (Gruppe)

Daten beziehen sich auf Mitarbeiter in Deutschland und wesentliche Unternehmensstandorte in Nordamerika – in diesen Zahlen sind durchschnittlich 65 % aller Munich Re Mitarbeiter berücksichtigt.

Für Munich Re ist Chancengleichheit ein wichtiges personalpolitisches Thema. In allen Geschäftsfeldern hat sich der Frauenanteil in Führungspositionen im Vergleich zu den Vorjahren verbessert. Im Jahr 2010 beträgt er bei Munich Re 22,6 %.

Mitarbeiter nach Alter Munich Re (Gruppe)

Daten beziehen sich auf Mitarbeiter in Deutschland und wesentliche Unternehmensstandorte in Nordamerika – in diesen Zahlen sind durchschnittlich 57% aller Munich Re Mitarbeiter berücksichtigt.