Stiftungen

ERGO Stiftung – Zukunftsperspektiven schaffen

ERGO verfolgt mit der ERGO Stiftung Jugend & Zukunft (vormals Hamburg-Mannheimer-Stiftung Jugend & Zukunft) das Ziel, die beruflichen Aussichten benachteiligter Jugendlicher zu verbessern. Ein wichtiges Instrument ist der mit 100.000 Euro ausgestattete Nationale Förderpreis, den die Stiftung seit 2006 jährlich verleiht.

Mit dem Nationalen Förderpreis der ERGO Stiftung Jugend & Zukunft zeichnen wir vorbildliche Projekte aus, die benachteiligte junge Menschen in ihrer physischen, psychischen oder sozialen Entwicklung fördern. 2011 wird bereits die sechste Auszeichnung an öffentliche oder gemeinnützige Träger vergeben. Standen zuletzt unter anderem die Themenfelder Kunst und Theater im Vordergrund, werden in diesem Jahr innovative Projekte und Konzepte aus den Bereichen Film und Foto geehrt.

Ein Preis mit dreifacher Wirkung

Der Preis entfaltet seine Wirkung auf dreifache Weise: Erstens fördert er sinnvolle Initiativen direkt, so dass diese ihre Arbeit ausweiten und vertiefen können. Die Stiftung setzt zweitens mit dem Förderpreis darauf, die Projekte bekannter zu machen. So können sie in der Öffentlichkeit auch als Beispiel für weitere wichtige gesellschaftliche Impulse wirken. Und drittens dient die Stiftung Jugend & Zukunft mit dem Preis als Plattform, die mehrere Initiativen vernetzt und auf diese Weise den jeweiligen Wirkungsgrad erhöht.

Ein anderer Blickwinkel

Die Welt der Fotos und des Films bieten einen fruchtbaren Boden für Projekte, die zur Förderung von Kindern und Jugendlichen dienen. Unter dem Motto „Bewegte Bilder – Bilder bewegen“ bewarben sich 2011 Initiativen aus ganz Deutschland für den Nationalen Förderpreis. Eine Fachjury nominierte zunächst elf Finalisten, die am 9. November bei einer feierlichen Preisverleihung in Hamburg ausgezeichnet werden. Gewinner sind schon jetzt alle, denn jedes der nominierten Projekte erhält 5.000 Euro.. Überreicht werden die Preise von den beiden diesjährigen Schirmherren: dem berühmten deutschen Kameramann Michael Ballhaus und dem nicht weniger bekannten Schauspieler und Filmregisseur Hark Bohm.

Viele Preisträger - Unzählige Gewinner

Die nominierten Foto- und Film-Projekte (2011) reihen sich nahtlos in die Riege der Preisträger der vergangenen Jahre ein: Sieger im Jahr 2010 wurde das Münchner Projekt „International Munich Art Lab“ von Kontrapunkt e.V., das benachteiligten Jugendlichen berufliche Qualifizierung bietet. Das Jugendtheaterfestival „plattform-Festival 2010“ vom Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg ging im Jahr 2009 als Sieger hervor. Jedes Jahr steht ein anderes gesellschaftspolitisches Thema im Mittelpunkt, in der Spielzeit 2009/10 ging es um die „Krise“.

Der „Jamliner“-Musikbus (2008) in Hamburg ist ein umgebauter ehemaliger Linienbus,,der mit Instrumenten und Tontechnik ausgestattet ist und Jugendliche gemeinsam mit Musikpädagogen in benachbarte Stadtteile fährt. Diese Aktion sorgt dafür, dass Heranwachsende ihre kreativen Ideen weiterentwickeln und umsetzen können. Das zirkuspädagogische Projekt „Staunen und Lachen verbindet“ (2007) gibt Jugendlichen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen in Blankenhain bei Weimar die Möglichkeit, ein eigenes Zirkusprogramm zu erarbeiten und aufzuführen. Und die Gangway-Fußball-Liga (2006) lädt Jugendliche unterschiedlicher Herkunft aus ganz Deutschland nach Berlin ein, um dort sportlich gegeneinander anzutreten. Spielerisch lernen sie so, Teamgeist zu entwickeln und Fairplay zu praktizieren. Das Motto dieser besonderen Fußball-Liga heißt „Fairer Streit statt Straßenkampf“.

ERGO Stiftung Jugend & Zukunft



Das Jugendtheaterfestival „plattform-Festival 2010“ vom Ernst Deutsch Theater in Hamburg richtet sich vor allem an Jugendliche mit bildungsferner Herkunft, um ihnen einen Zugang zu kulturellen Aktivitäten zu ermöglichen.